Aus Schatten und Bildern zur Wahrheit. Die Bekehrung des seligen J. H. Newman

Autor: ks. Mieczysław Piotrowski TChr

Am 18. September 2010 wurde Kardinal J. H. Newman, einer der berühmtesten Konvertiten der katholischen Kirche, von Papst Benedikt XVI. seliggesprochen. Newman war ein intellektuell und geistig genialer Mensch, dabei aber auch ein Mensch, der einen tiefen und demütigen Glauben besaß. Seine philosophischen und theologischen Texte gehören zu den größten Schätzen der Menschheit

 

„Nachdem ich ein Katholik geworden bin,“ schreibt Newman, „lebte ich in einem vollkommenen Frieden und einer unzerstörbaren inneren Ruhe, ohne auch noch den geringsten Zweifel zu haben … Ich war nicht eifriger als vorher; aber es schien mir, als wäre ich nach einer turbulenten Reise in einen ruhigen Hafen eingelaufen, und dass das Glück, welches ich aus diesem Grunde empfinde, ununterbrochen bis auf den heutigen Tag andauert.“

Nach seinem Eintritt in die katholische Kirche litt Newman aufgrund von Unverständnis, Feindseligkeiten, Verleumdungen, Anschuldigungen der Heuchelei …  Er ertrug das alles schweigsam wie Christus vor Pilatus; er reagierte nur dann, wenn die Anschuldigungen seine Treue der katholischen Kirche gegenüber infrage stellten. Er hörte jedoch nicht auf, all diejenigen zu lieben, die sich nach seiner Bekehrung von ihm abgewendet hatten.

 

 

Mehr in "Liebt einander" Nr 2-2011

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