„Mein Blick ruht auf ihm“

Autor: Teresa Tyszkiewicz

Die Visionen, die Schwester Faustine neun Jahre lang hatte, seit dem Jahre 1929 bis zu ihrem Tode im Jahre 1938, beinhalteten auch eine Reihe von Weisungen: Jesus diktierte ihr Gebete und Formen der Verehrung Seiner Barmherzigkeit, die Er zum geistigen Nutzen, zum Trost und zur Erlösung vieler Seelen verbreitet wissen wollte.

Das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit ist nicht nur die Erinnerung an das Erlösungswerk vor zweitausend Jahren. Es macht uns auch bewusst, dass die Erlösung des Menschen durch den Sohn Gottes, die Versöhnung mit dem Vater und die Genugtuung für die Sünden der Welt ununterbrochen stattfindet. Die Barmherzigkeit Gottes, die sich am tief greifendsten durch den Tod Jesu Christi am Kreuz offenbarte, umfasst die Menschen aller Geschlechter und Zeitalter bis zum Ende der Welt. Und das Schlagen der Uhr, die unsere weltliche Zeit bis zu dem Moment, in dem das Diesseits aufhört und die Ewigkeit anfängt, misst, soll uns immer bewusst machen, dass Jesus auf mystische Art und Weise überall da, wo Menschen sind, unaufhörlich stirbt und sich auf den Altären der Welt dem Vater für die sündige Menschheit aufopfert.

 

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