

Geschichte
Das diktatorische Regime des Relativismus, welches die zeitgenössische europäische Kultur und Politik beherrscht, ein Phänomen, vor dem Papst Benedikt XVI. systematisch warnt (zuletzt während seines Aufenthaltes in England), ist nichts anderes als die Fortsetzung der „Kulturkämpfe“, die sich seit dem Jahre 1789 auf unserem Kontinent abspielen.
Irland wurde im 4. Jahrhundert durch den hl. Patrick missioniert. In den folgenden Jahrhunderten verdiente sich das Land den Namen „Insel der Heiligen“, denn von Irland aus machten sich Scharen von Missionaren auf den Weg, um die Frohe Botschaft in das benachbarte Britannien sowie die weiteren Regionen des ehemaligen römischen Imperiums wie das heutige Frankreich, Deutschland, die Schweiz und Italien zu bringen.
Die Missionsarbeit der Kirche in China besitzt eine lange Tradition. Schon im 13. Jahrhundert verkündeten Franziskaner das Evangelium im „Reich der Mitte“. Im 17. Jahrhundert verbreitete sich die Mission der Jesuiten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam es bei der Missionsarbeit zu einem gewaltigen Aufschwung; es war die Zeit der Öffnung Chinas (diese Öffnung wurde durch die westlichen Mächte – vor allem England – erzwungen, um China in den Einflussbereich ihrer Kolonialpolitik zu bringen).

